Fluktuierendes Ohr

Ein fluktuierendes Ohr ist dadurch charakterisiert, daß die vom akuten Hörsturz betroffenen Sinneszellen des Innenohrorgans (die Hör- und Gleichgewichtszellen) nach einer akuten Überforderung in ihrem jeweiligen Überforderungszustand zwischen etwas besserer biologischer Qualität und schlechterer biologischer Qualität hin und her schwanken.

Biologisch gesehen ist dies gegenüber einem relativ starren Zustand nach Hörsturz die noch bessere, da dynamische Situation.

Die überforderten Zellen können günstige Lebensumstände der Betroffenen (Ruhe, wenig Streß, usw.) noch nutzen um sich wieder in eine etwas bessere biologische Situation hochzuarbeiten.

Gleichzeitig ist das fluktuierende Ohr aber äußerst anfällig.

D.h. erneut auf das Ohr einwirkende Stressoren also Lautstärke, Streß, zusätzliche Erkrankungen usw. können dem biologisch labilen Zustand des Innenohrs massiv weiter verschlechtern.

Entsprechend der Schwankungen der biologischen Innenohrqualität erleben die Betroffenen ein ständiges Auf und Ab der Symptome Schwerhörigkeit, Druck im Ohr, Hyperakusis, Dysakusis, Tinnitus und Schwindel (Vertigo/Morbus Menière).