Zustand nach Hörsturz

Der Zustand nach einem Hörsturz ist dadurch charakterisiert, daß sich die vom akuten Hörsturz betroffenen Sinneszellen des Innenohrorgans (die Hör- und Gleichgewichtszellen)

nach einer akuten Überforderung auf einem, gegenüber dem Zustand vor dem akuten Hörsturz, niedrigerem biologischen Niveau zumindest einigermaßen wieder stabilisiert haben.

Bei den heutigen, der Allgemeinheit zur Verfügung stehenden Therapiestrategien befindet sich jeder Mensch der einmal in seinem Leben einen akuten Hörsturz erlitten hat, sein ganzes weiteres Leben lang in diesem biologisch labilen, also gefährdeten Innenohrzustand. D.h. nachdem eine akute Innenohrüberforderung einmal eingetreten ist, müssen die Betroffenen Ihre Hörorgane Ihr weiteres Leben lang konsequent vor unnötiger Lautstärke schützen.

Damit unterscheiden Sie sich aber letztlich nur graduell von den Menschen, welche glauben, bisher noch keine Innenohrüberforderung erlebt zu haben. Denn jeder Mensch sollte lernen, sich gegen unsinnige Lautstärke zu schützen.

Nur die Einsicht, daß unserem Hören immer und überall die belastende und energieverbrauchende Organarbeit unserer Innenohrorgane und ihrer Hörzellen zugrunde liegt, kann diese davor schützen, daß wir sie nahezu zwangsläufig überfordern und krank machen.