Hyperakusis und Schwerhörigkeit

Erst wenn die Ermüdung und Überforderung der Hörzellen soweit fortgeschritten ist, daß die Hörfähigkeit unter 30 dB fällt, erleben wir dies als Schwerhörigkeit (Schwerhörigkeitsschwelle Grad 1 in der Audiometrie).

Für das Sprachverständnis ist dabei wichtig zu wissen, daß dieses erst dann gravierend als beeinträchtigt erlebt wird, wenn die Erschöpfung der Hörzellen der Sprachfrequenzen

(0,5 – 3 kHz auf der Frequenzskala der Audiometrie) bereits die 30 dB-Marke erreicht bzw. überschreitet. Da Schwerhörigkeit immer mit dem Zustand einer biologischen Überforderung von Hörzellen verbunden ist, geht sie auch immer mit dem Erleben von Hyperakusis (Geräuschempfindlichkeit) einher.

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Die Schwerhörigkeit ist nahezu immer von Hyper/Dysakusis und oft von Tinnitus begleitet

Von daher muß gerade derjenige, der schlecht hört, seine erschöpften Hörzellen vor unsinnigen Lautstärkenbelastungen schützen.