Mikroskopische Untersuchungen der Hörzellen
Dazu müssen die untersuchten Versuchstiere getötet und ihre getesteten Hörzellen mit dem Elektronenrastermikroskop untersucht und dargestellt werden.

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Leider erzeugt gerade diese Untersuchungsmethode in der Öffentlichkeit viel Verwirrung. Bilder von geknickten und beschädigten oder fehlenden Härchen gehen mit dem Kommentar durch die Medien, daß dies ein unwiderruflicher Zustand sei und man daher am Innenohr nichts machen könne.
Unwiderruflich ist dieser Zustand natürlich für das betreffende Versuchstier, welches getötet werden muß, um an seine getesteten Hörzellen heranzukommen und um sie darstellen zu können.
Nicht aber für die überforderte Hörzelle am lebenden Versuchstier, welchem die Zeit gegeben wird sich aus dem Zustand der Überforderung wieder heraus zu regenerieren.
Ein biologisches Verhalten, welches wir am lebenden Versuchstier aber sehr gut mit Hilfe der über Wochen und Monate nach einem Schallereignis abgeleiteten und sich wieder erholendem otoakustischen Emisionen (OAEs) erkennen können.
Mit Hilfe der Ableitung der OAEs und mit Hilfe elektronenmikroskopischer Untersuchungen kann die Lärmforschung ein genaues Bild bezüglich der Lokalisation von Innenohrüberforderungen erstellen.

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Zuordnung typischer Lautstärkenprofile und den Orten der dadurch hervorgerufenen Überforderungen in der HörschneckeDie universitäre Innenohr- und Lärmforschung liefert u.a. die Vorgaben für:
- den industriellen Lärmschutz
- den gewerblichen Lärmschutz (Diskotheken usw.)
- die Beurteilung von Flug- und Verkehrslärm
- Stellungnahmen von Organisationen (z.B. WHO) und für staatliche und nichtstaatliche und nationale und internationale Organisationen
- für den individuellen Schutz vor Innenohrüberforderungen (Prävention) mit Hilfe von Schutz gegen Lautstärke
- für individuelle Selbsthilfemaßnahmen mit Hilfe von aktivem Selbstschutz gegen Lautstärke bei bereits bestehenden Innenohrüberforderungen (Selbsthilfe)