Die Frequenzskala

Die Frequenzen werden in kHz (Kiloherz, 1 Kiloherz = 1000 Herz) eingeteilt.

Physikalisch gesehen sind Töne Schallwellen.

Die Maßeinheit Frequenz gibt die Zahl der Schwingungen einer Schallwelle/sec. an.

Der tiefste Testton, den das menschliche Hörorgan hören kann, hat 125 Schwingungen/sec. (=0,125 kHz) und ist ein tiefer Brummton.

Der höchste Testton, den das menschliche Hörorgan hören kann, schwingt 12000 mal pro sec. (=12 kHz) und ist ein schriller, hoher Ton.

Mit der Tonhöhenskala von 0,125 kHz (125 Hz) bis 12 kHz (12000 Hz) deckt die Audiometrie die gesamte durchschnittliche Tonerfassungsfähigkeit bzw. Schallwellenumsetzungsfähigkeit des menschlichen Hörorgans ab.

Das menschliche Hörorgan kann damit einen sehr umfangreichen Frequenzbereich (große Tonhöhenvielfalt) hören.

Wir hören den Tonumfang von 3 Klaviertastaturen

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Was jeder selbst erlebt, da wir ja sowohl noch wesentlich tiefere Töne hören können als den tiefsten Ton auf dem Klavier und noch wesentlich höhere Töne hören können als den höchsten Ton auf einer Klaviertastatur.

Der Frequenzbereich (Tonhöhenbereich) der Sprache liegt dabei in etwa im Bereich von 0,5 kHz – 2 kHz.

Gleichzeitig zeigt uns die Frequenzskala der Audiometrie ganz genau, an welcher Stelle innerhalb der Hörschnecke (Cochlea) der Ton gehört wird.

Dies liegt daran, daß die Schallwellen- (=Ton) umwandlungsfähigkeit in der Hörschnecke ortsgebunden ist.

Oder, mit anderen Worten, die Hörzellen, welche für die Umwandung der Schallwellen in Nervensignale und damit der Wahrnehmung von Tonereignissen zuständig sind, sind orts- und frequenzgebunden.

Wiederum mit anderen Worten heißt dies:

Das Hörorgan besitzt für jede Tonhöhe (Frequenz) spezifische Sinneszellen (Hörzellen) und diese wiederum sitzen in der Hörschnecke an einer ganz bestimmten Stelle.

Beispiel: die höchsten Töne hören wir am Schneckeneingang in unmittelbarer Nähe zum ovalen Fenster, die tiefsten Töne hören wir in der Schneckenspitze (Helikotrema), die Hörzellen für die Sprachfrequenzen sitzen in der „Mitte“ der Hörschnecke.

Die Frequenzskala bildet die Standorte der Hörzellen in der Hörschnecke ab

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