Das Hör- und Gleichgewichtsorgan arbeiten mit der gleichen Organtechnologie

Wir sehen also, daß die beiden Abschnitte des Innenohrs das Hörorgan (Hörschnecke/Cochlea) und das Gleichgewichtsorgan (Labyrinth) eine einheitliche „Organtechnologie“ besitzen mit der es dem Innenohr gelingt die von außen eindringenden physikalischen Kräfte zu verarbeiten und so seine Aufgaben als Warn-, Kommunikations- und Navigationsorgan zu erfüllen.

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Das Innenohr erarbeitet das Hör- und Gleichgewichtserleben mit Hilfe der gleichen Organtechnologie

Neben diesen anatomischen und funktionalen Informationen über sein Innenohr benötigt der Einzelne (also jeder von uns) noch weitere Informationen über die biologischen Eigenschaften des Innenohrs, um sein gesamtes Hör- und Gleichgewichtsorgan zu verstehen und es aus diesem Verständnis heraus vor Überlastungen zu schützen (Prävention) und es im Falle einer bereits eingetretenen Überlastung richtig zu behandeln (Selbsthilfe).

Zum Abschluß dieser Darstellungen sei erwähnt, daß neben den hier dargestellten zellulären Vorgängen beim Hören und beim Erleben von Gleichgewicht noch viele andere zelluläre Vorgänge ablaufen (z.B. Ca+ Ein- und Ausstrom, Freisetzung von molekularen Substanzen in der Zelle, usw.).

Sie alle aufzuführen würden den hier gesetzten Rahmen unnötigerweise sprengen.

Vor allem deshalb, weil sie am Endergebnis, daß das Hören und das Erleben von Gleichgewicht ein energieverbrauchender zellulärer Arbeitsprozess ist, nichts ändern, da sie, wie alle anderen Zelltätigkeiten, ebenfalls energie (ATP)verbrauchend sind.