Erste Hilfe bei Schwindel und Dreh-/Brechschwindel (Morbus Menière)
Zunächst sorgt das vom überforderten Gleichgewichtsorgan produzierte Symptom (Schwindel) selbst dafür, daß wir uns biologisch richtig verhalten.
Schwindel, Dreh-/Brechschwindel (Morbus Menière)stellt die Betroffenen ruhig, er zieht sie leidvoll aus dem Verkehr.
Ruhigstellung, sich hinlegen, die Augen geschlossen halten sind Maßnahmen, welche das Gleichgewichtsorgan (welches ja unsere Bewegung im Raum misst) entlastet und welches es deshalb erzwingt.
Die Reizentlastung bietet dem überforderten Gleichgewichtsorgan die Möglichkeit weitere Überforderungen zu vermeiden und eine von ihm immer gewollte Regeneration zu ermöglichen.
Sie können dies dadurch unterstützen, daß Sie sich gegen diese Ruhigstellung nicht wehren sondern sie annehmen und indem Sie langfristig Ihr Leben daraufhin einrichten vermeidbare weitere Belastungen zu reduzieren.
Also z.B. keine Jahrmärkte oder Vergnügungsparks aufsuchen, Schiff- und Busreisen zu vermeiden, große Menschenansammlungen (Kaufhäuser usw.) meiden, sich viel in ruhiger, freier Natur aufhalten, usw.
Da das Gleichgewichtsorgan und das Hörorgan über ein gemeinsames Flüssigkeitssystem (Per- und Endolymphsystem) miteinander verbunden sind, ist es auch beim Schwindel, Dreh-/Brechschwindel (Morbus Menière) äußerst sinnvoll sich aktiv gegen Lautstärke und Lärm zu schützen.