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Warum sind die Ergebnisse der universitären Innenohrforschung so wenig bekannt?
Der universitären Innenohr- und Lärmforschung stehen nur sehr geringe Forschungsgelder zur
Verfügung.
Dies liegt daran, daß die universitäre Innenohr- und Lärmforschung nahezu ausschließlich von den
Geldern der Berufsgenossenschaften (also von deren Mitgliedern) finanziert wird.
Die Berufsgenossenschaften sind naturgemäß daran interessiert, ihre
Rentenzahlungsverpflichtungen bei, als beruflich verursacht anerkannten Lärmschädigungen, zu
vermeiden bzw. zu reduzieren und setzen daher unter Bezugnahme auf die Ergebnisse der
Lärmforschung auf Schadensprophylaxe (=berufsgenossenschaftlicher Lärmschutz).
Alle anderen Institutionen und Einrichtungen, welche ebenfalls mit den Folgen von
Innenohrüberforderungen beschäftigt sind, ziehen, im Gegensatz zu den Berufsgenossenschaften,
keinen unmittelbaren finanziellen Nutzen aus einer Prophylaxe von Innenohrüberforderungen und
sehen daher auch keinen Anlass dafür die internationale Innenohr- und Lärmforschung finanziell zu
fördern.
Betrachtet man aus dem Blickwinkel des Lärm- und Lautstärkenschutzes die Gesellschaft als
Ganzes, wird darüberhinaus deutlich, daß außer den von Lärm und Lautstärke Betroffenen selbst
niemand ein wirkliches Interesse an diesem Thema hat.
Denn alles, von der Produktion über den Verkauf bis hin zur eigenen Nutzung der Produkte und
Dienstleistungen der modernen Welt ist mit einer mehr oder weniger starken
Lautstärkenentwicklung verbunden und wer will oder kann dafür Verantwortung übernehmen?
Es bliebe also nur die Politik oder der „Staat“ , welche Gelder aufbringen sollten um uns Bürger vor
dem zu schützen, welches wir andererseits selbst produzieren, vermarkten und konsumieren (siehe
dazu auch die Problemfelder Zigaretten, Alkohol, usw).
Ein schwieriges Unterfangen, gerade in den aktuellen Zeiten der globalen Deregulierungen im
Sinne des allgemeinen freien Wettbewerbs und des allgemeinen Anspruchs auf höchstmögliche
individuelle Selbstbestimmung.
Was angesichts dieser Situation dem Einzelnen realistischerweise bleibt, ist letztendlich vor allem:
Eigeninitiative, Selbstinformation, Selbstschutz und Selbsthilfe.
Dazu will www.dasgesundeohr.de seinen Beitrag leisten.
Zusammenfassend muß man feststellen, daß die Ohren, unsere Hör- und Gleichgewichtsorgane
keine ausreichende Lobby haben und daher eine Wissenschaft, welche sich um ihre
Gesunderhaltung bemüht trotz hervorragender Arbeit wenig ausrichten kann.
Initiative
-Die Initiative
-Das Problem
-Patientenbefragungen
Anatomie und Funktion
-Anatomischer Aufbau
-Bedeutung des Innerohrs
-Lymphsystem
-Hörorgan
-Sinnesorgran
-Hörzellen
-Gleichgewichtszellen
-Sinneszellen
-Mechanismen
-Belastbarkeit
-Notsignale
-Die Gleichgewichtszelle
-Notsignale der Zelle
-Organtechnologie
-Regenerationsfähigkeit
Audiometrie
-Luftleitung
-Knochenleitung
-Frequenzskala
-Lautstärkeskala
-Meßinstrumente
-Innenohrqualität
-Hörkurven
Lärmforschung
-Methoden
-Untersuchungen
-Forschung
-Selbsttest
-Natürliche Regeneration
Druck im Ohr
-Erste Hilfe
-Audiometrie
-Otosklerose
-Akustikusneurinom
Hyperakusis
-Erste Hilfe
-Hellhörigkeit
-Audiometrie
-Schwerhörigkeit
-Selktive Hyperakusis
Dysakusis
-Erste Hilfe
-Scherhörigkeit
-Selektive Dysakusis
-Audiometrie
Akuter Hörsturz
-Erste Hilfe
-Audiometrie
-Zustand nach Hörsturz
Flukturierendes Ohr
Tinnitus
-Erste Hilfe
-Audiometrie
Schwindel Morbus Meniere
-Erste Hilfe
-Audiometrie
Schwerhörigkeit
-Hörgeräte bei Kindern
Hinweise
-Begleitsymptome
-Praktische Hinweise
-Alltagslautstärke
-Abbildungen
www.dasgesundeohr.de