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Arbeitsmethoden der internationalen Lärmforschung
Erstellung von Lärm- und Lautstärkenprofilen. Es werden die Lautstärken, welche z.B. an einem
Arbeitsplatz bestehen, frequenzspezifisch gemessen und dokumentiert.
Bild 65
Audiometriemessungen an Bevölkerungsgruppen vor und nach spezifischen
Lautstärkenbelastungen
Bild 66
Befragungen von Bevölkerungsgruppen vor und nach spezifischen Lautstärkenbelastungen
Bild 67
Im Tierversuch werden mit Hilfe einer objektiven Meßmethode sowohl der Grad der biologischen
Überforderung der Hörzellen frequenzspezifisch gemessen, als auch deren Regenerationsverhalten,
und die zur Regeneration nötige Regenerationszeit untersucht. Die Meßmethode heißt: Distortion
product otoacoustic emissions (DPOAEs). Auf deutsch: Messung der otoakustischen Emissionen
(OAE).
Beschreibung des Messvorgangs: Aufgrund der biologischen Tatsache, daß jedes Schallereignis,
welcher in das Hörorgan eindringt im Innenohr ein komplexes Flüssigkeitssystem in Bewegung
versetzt, erzeugt jedes Schallereignis am Innenohr selbst einen Ton. Diesen hören wir selbst nicht,
er kann aber mit Hilfe eines Mikrophons hörbar gemacht und aufgezeichnet werden. Das für diese
Untersuchungen am meisten eingesetzte Versuchstier ist das Meerschweinchen
Bild 68
Über einen Lautsprecher werden Testtöne (die gleichen wie bei der Audiometrie) in das Hörorgan
hineingeschallt. Über ein Mikrophon werden die durch den Testton im Innenohr erzeugten Töne
(=die otoakustischen Emissionen) aufgefangen und aufgezeichnet.
Bild 69
Die Messergebnisse
das gesunde Ohr zeigt ein frequenzspezifisches Lautstärkenmuster der OAEs vor der
Lärmbelastung
das Lautstärkenmuster der OAEs verändert sich nach der Lärmbelastung
im Verhalten der Lautstärkenmuster der OAEs, beobachtet über einen Zeitraum von Tagen, Wochen
und Monaten zeigt sich ein Regenerationsverhalten der Hörzellen, welches den Regenerationszeiten
von Nervenzellen entspricht, und welches von der Stärke (dB), der Frequenz (Hz) und der Dauer
des jeweiligen Schallereignisses abhängt.
Zusammenfassung:
das was jeder von uns erlebt, nämlich daß sich sein Hörorgan nach einem Schallereignis wieder
erholen kann ist im Tierversuch wissenschaftlich bestätigt.
Der Grad der Überforderung eines Hörorgans und seine Regenerationsfähigkeit hängt von der
Stärke und Dauer der Schallereignisse ab, welches in das Hörorgan eindringt.
Auch Hörzellen können, wie alle anderen Zellen gänzlich überfordert werden. Dazu sind allerdings
extrem hohe Schallpegel und oder lange Schalleinwirkungszeiten nötig.
Initiative
-Die Initiative
-Das Problem
-Patientenbefragungen
Anatomie und Funktion
-Anatomischer Aufbau
-Bedeutung des Innerohrs
-Lymphsystem
-Hörorgan
-Sinnesorgran
-Hörzellen
-Gleichgewichtszellen
-Sinneszellen
-Mechanismen
-Belastbarkeit
-Notsignale
-Die Gleichgewichtszelle
-Notsignale der Zelle
-Organtechnologie
-Regenerationsfähigkeit
Audiometrie
-Luftleitung
-Knochenleitung
-Frequenzskala
-Lautstärkeskala
-Meßinstrumente
-Innenohrqualität
-Hörkurven
Lärmforschung
-Methoden
-Untersuchungen
-Forschung
-Selbsttest
-Natürliche Regeneration
Druck im Ohr
-Erste Hilfe
-Audiometrie
-Otosklerose
-Akustikusneurinom
Hyperakusis
-Erste Hilfe
-Hellhörigkeit
-Audiometrie
-Schwerhörigkeit
-Selktive Hyperakusis
Dysakusis
-Erste Hilfe
-Scherhörigkeit
-Selektive Dysakusis
-Audiometrie
Akuter Hörsturz
-Erste Hilfe
-Audiometrie
-Zustand nach Hörsturz
Flukturierendes Ohr
Tinnitus
-Erste Hilfe
-Audiometrie
Schwindel Morbus Meniere
-Erste Hilfe
-Audiometrie
Schwerhörigkeit
-Hörgeräte bei Kindern
Hinweise
-Begleitsymptome
-Praktische Hinweise
-Alltagslautstärke
-Abbildungen
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