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Zustand nach Hörsturz
Der Zustand nach einem Hörsturz ist dadurch charakterisiert, daß sich die vom akuten Hörsturz
betroffenen Sinneszellen des Innenohrorgans (die Hör- und Gleichgewichtszellen)
nach einer akuten Überforderung auf einem, gegenüber dem Zustand vor dem akuten Hörsturz,
niedrigerem biologischen Niveau zumindest einigermaßen wieder stabilisiert haben.
Bei den heutigen, der Allgemeinheit zur Verfügung stehenden Therapiestrategien befindet sich
jeder Mensch der einmal in seinem Leben einen akuten Hörsturz erlitten hat, sein ganzes weiteres
Leben lang in diesem biologisch labilen, also gefährdeten Innenohrzustand. D.h. nachdem eine
akute Innenohrüberforderung einmal eingetreten ist, müssen die Betroffenen Ihre Hörorgane Ihr
weiteres Leben lang konsequent vor unnötiger Lautstärke schützen.
Damit unterscheiden Sie sich aber letztlich nur graduell von den Menschen, welche glauben, bisher
noch keine Innenohrüberforderung erlebt zu haben. Denn jeder Mensch sollte lernen, sich gegen
unsinnige Lautstärke zu schützen.
Nur die Einsicht, daß unserem Hören immer und überall die belastende und energieverbrauchende
Organarbeit unserer Innenohrorgane und ihrer Hörzellen zugrunde liegt, kann diese davor
schützen, daß wir sie nahezu zwangsläufig überfordern und krank machen.
Erste Hilfe bei Zustand nach Hörsturz
Wie jedes andere, chronisch überlastete Organ unseres Körpers muß natürlich auch eine
chronifizierte Innenohrüberforderung langfristig geschont werden. Von daher ist auch bei Zustand
nach Hörsturz ein aktives und langfristiges Schützen der betroffenen Hör- und
Gleichgewichtsorgane gegen Alltagslautstärke die wirksamste und wichtigste Selbsthilfe.
Zustand nach Hörsturz in der Audiometrie
Das Bild eines Zustandes nach Hörsturz ist dadurch gekennzeichnet, daß der durch den akuten
Hörverlust eingeleitete biologische Qualitätsverlust im Innenohrorgan über mehrere Monate hinweg
einigermaßen stabil bleibt bzw. nur langsam voranschreitet und damit die Hörkurven über diesen
Zeitraum hinweg auch gleich oder fast gleich aussehen.
Zusammenfassung
Der Zustand nach Hörsturz bezeichnet den Versuch eines akut überforderten Innenohrorgans, sich
auf einem gegenüber vor dem Hörsturz niedrigerem (erschöpfteren) biologischen Niveau wieder zu
stabilisieren.
Die wirkungsvollste Selbsthilfemaßnahme ist in dieser Situation soviel Stille wie möglich
aufzusuchen und das oder die chronisch überforderten Hör- und Gleichgewichtsorgane aktiv und
langfristig mit Hilfe von Ohrstöpseln vor Alltagslautstärke zu schützen.
Initiative
-Die Initiative
-Das Problem
-Patientenbefragungen
Anatomie und Funktion
-Anatomischer Aufbau
-Bedeutung des Innerohrs
-Lymphsystem
-Hörorgan
-Sinnesorgran
-Hörzellen
-Gleichgewichtszellen
-Sinneszellen
-Mechanismen
-Belastbarkeit
-Notsignale
-Die Gleichgewichtszelle
-Notsignale der Zelle
-Organtechnologie
-Regenerationsfähigkeit
Audiometrie
-Luftleitung
-Knochenleitung
-Frequenzskala
-Lautstärkeskala
-Meßinstrumente
-Innenohrqualität
-Hörkurven
Lärmforschung
-Methoden
-Untersuchungen
-Forschung
-Selbsttest
-Natürliche Regeneration
Druck im Ohr
-Erste Hilfe
-Audiometrie
-Otosklerose
-Akustikusneurinom
Hyperakusis
-Erste Hilfe
-Hellhörigkeit
-Audiometrie
-Schwerhörigkeit
-Selktive Hyperakusis
Dysakusis
-Erste Hilfe
-Scherhörigkeit
-Selektive Dysakusis
-Audiometrie
Akuter Hörsturz
-Erste Hilfe
-Audiometrie
-Zustand nach Hörsturz
Flukturierendes Ohr
Tinnitus
-Erste Hilfe
-Audiometrie
Schwindel Morbus Meniere
-Erste Hilfe
-Audiometrie
Schwerhörigkeit
-Hörgeräte bei Kindern
Hinweise
-Begleitsymptome
-Praktische Hinweise
-Alltagslautstärke
-Abbildungen
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