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Nutzen Sie Ihre persönliche Audiometrie, um Ihren aktuellen Innenohrzustand zu erkennen
und zu verstehen
Gibt es eine Möglichkeit sich über den aktuellen „Gesundheitszustand“ seiner Hör- und
Gleichgewichtszellen ein Bild zu machen?
Glücklicherweise ja!
Die dazu geeignete Methode ist die Audiometrie (Hörkurve).
Die Audiometrie ist eine nicht belastende Untersuchungsmethode.
D.h. sie kann beliebig oft wiederholt werden, sie ist mit keiner Belastung des Gesamtorganismus (wie
etwa bei Röntgenuntersuchungen) verbunden.
Allerdings sollte bei sehr schweren Innenohrüberforderungen (Hörverlust 80 dB und mehr) bei der
Häufigkeit von Audiometrieuntersuchungen bedacht werden, daß in diesem Überforderungsbereich die
erforderlichen, hohen Schalldrücke der Testtöne eine Belastung für die Hörorgane der Betroffenen
darstellen.
Auch die sog. Vertäubung des jeweils nicht geprüften Hörorgans kann eine deutliche Belastung für das
vertäubte Hörorgan darstellen.
Diese Untersuchungstechnik ist meines Erachtens unnötig und trägt nicht zur Objektivierung der
Testergebnisse bei. Dies gilt auch bei dem Vorliegen einer einseitigen Hörstörung.
Unter Vertäubung versteht man, daß das gerade nicht untersuchte Hörorgan während der Audiometrie
mit einem lauten Rauschen belastet wird.
Bei der Audiometrie (=Hörprüfung) wird die Sensitivität (Empfindlichkeit) des Hörorgans und damit
seine biologische Qualität geprüft.
Die Empfindlichkeit eines Sinnesorgans ist gleichzeitig das Maß seiner biologischen Qualität.
Je größer die biologische Qualität eines Sinnesorgans ist ( =je gesünder es ist), umso größer bzw.
besser ist seine Empfindlichkeit (Sensitivität) und umgekehrt.
Je besser ein Auge sieht um so besser ist sein biologischer Zustand (seine Gesundheit).
Je besser ein Hörorgan hört um so besser ist sein biologischer Zustand (seine Gesundheit).
Durchführung der Audiometrie:
Die Audiometrie (Hörprüfung) sollte in einem möglichst schalldichten Raum, in entspannter Atmosphäre
durchgeführt werden. (www.dr-wilden.de)
Bild 54
Prüfung der Luftleitung im Audiometrieraum der Privatpraxis Dr. Lutz Wilden, Bad Füssing
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